Burrata-Pasta wie vom Italiener – dieses cremige 20-Minuten-Rezept ist gerade Social Media Trend

Geschrieben von Annika· 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert am vor 4 Stunden

In den sozialen Netzwerken erobert derzeit ein Rezept die Herzen aller Pasta-Liebhaber: cremige Burrata-Pasta, die in nur 20 Minuten auf dem Tisch steht und den authentischen Geschmack einer italienischen Trattoria nach Hause bringt. Diese Kombination aus perfekt gekochten Nudeln, seidiger Burrata und aromatischer Tomatensauce hat sich zum viralen Trend entwickelt, weil sie unglaublich einfach zuzubereiten ist und dabei spektakulär aussieht. Die cremige Konsistenz entsteht durch das Vermischen der aufgeschnittenen Burrata mit der heißen Pasta, wodurch eine samtige Sauce entsteht, die jede einzelne Nudel umhüllt. Dieses Gericht vereint Eleganz und Alltagstauglichkeit auf beeindruckende Weise.

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Zutaten

Personen+

Utensilien

Zubereitung

1.

Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und großzügig salzen. Das Wasser sollte wie Meerwasser schmecken, denn dies ist die einzige Gelegenheit, die Pasta von innen zu würzen. Pro Liter Wasser rechnet man etwa 10 Gramm Salz. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, die Spaghetti oder Linguine hineingeben und nach Packungsanweisung al dente kochen, das bedeutet bissfest mit einem leichten Widerstand im Kern.

2.

Während die Pasta kocht, die Kirschtomaten waschen und halbieren. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Das Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Einige schöne Blätter für die Dekoration beiseitelegen, den Rest grob zerreißen. Die Burrata aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie beim Servieren nicht zu kalt ist.

3.

In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Den gehackten Knoblauch hineingeben und etwa 30 Sekunden anschwitzen, bis er duftet, aber noch nicht braun wird. Vorsicht: Knoblauch wird schnell bitter, wenn er zu stark erhitzt wird. Die halbierten Kirschtomaten mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne geben und etwa 5 bis 7 Minuten braten, bis sie weich werden und ihre Säfte abgeben.

4.

Die Tomaten mit einer Gabel leicht zerdrücken, sodass eine rustikale Sauce entsteht. Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Chiliflocken würzen. Die Chiliflocken verleihen dem Gericht eine angenehme Schärfe, die perfekt mit der Cremigkeit der Burrata harmoniert. Das zerrissene Basilikum unterrühren und die Hitze reduzieren.

5.

Etwa eine Tasse vom Nudelwasser mit einer Schöpfkelle abnehmen und beiseitestellen, bevor die Pasta abgegossen wird. Dieses stärkehaltige Wasser ist das Geheimnis für eine perfekt cremige Sauce. Die Pasta durch ein Sieb abgießen, aber nicht abschrecken, damit sie heiß bleibt.

6.

Die noch dampfende Pasta direkt in die Pfanne mit der Tomatensauce geben und gut durchschwenken. Nach und nach etwas vom Nudelwasser hinzugeben, bis die Sauce die Nudeln perfekt umhüllt. Die Pasta sollte glänzen und nicht trocken wirken. Das Nudelwasser verbindet die Sauce mit den Nudeln durch die enthaltene Stärke, ein Vorgang den italienische Köche mantecatura nennen.

7.

Die Pasta auf vorgewärmten Tellern anrichten. In die Mitte jeder Portion eine Burrata setzen. Mit einem scharfen Messer die Burrata vorsichtig aufschneiden, sodass der cremige Kern herausfließt und sich mit der heißen Pasta vermischt. Mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano bestreuen, mit den restlichen Basilikumblättern garnieren und einem Schuss hochwertigem Olivenöl beträufeln. Sofort servieren, damit die Burrata noch warm und cremig ist.

Tipp vom Chefkoch

Um die perfekte Konsistenz zu erreichen, sollte die Burrata wirklich frisch sein und Zimmertemperatur haben. Kalte Burrata schmilzt nicht so schön und verbindet sich nicht optimal mit der Pasta. Wer keine Burrata findet, kann alternativ einen hochwertigen Mozzarella di Bufala verwenden, allerdings ist die Cremigkeit dann nicht ganz so ausgeprägt. Ein weiterer Profi-Tipp: Die Teller vor dem Anrichten kurz in den Ofen stellen oder mit heißem Wasser vorwärmen, damit die Pasta länger heiß bleibt und die Burrata optimal schmilzt.

Weinbegleitung für cremige Burrata-Pasta

Zu diesem cremigen Pasta-Gericht passt hervorragend ein leichter italienischer Weißwein wie ein Vermentino aus Sardinien oder ein Verdicchio aus den Marken. Diese Weine haben genügend Säure, um die Cremigkeit der Burrata auszubalancieren, ohne die feinen Aromen zu überdecken. Wer Rotwein bevorzugt, sollte zu einem jungen, fruchtigen Valpolicella greifen, der kühl serviert wird. Alternativ harmoniert auch ein gekühlter Rosato aus Apulien wunderbar mit den Tomaten und der milden Burrata. Für Nicht-Weintrinkende empfiehlt sich ein prickelndes Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone oder ein hausgemachter Basilikum-Zitronen-Eistee.

Zusätzliche Info

Die Burrata stammt ursprünglich aus Apulien im Süden Italiens und wurde erstmals in den 1920er Jahren in der Nähe der Stadt Andria hergestellt. Ihr Name bedeutet übersetzt „gebuttert“ und bezieht sich auf die cremige, butterartige Konsistenz des Inneren. Die äußere Hülle besteht aus Mozzarella, während das Innere aus stracciatella gefüllt ist, einer Mischung aus gezupftem Mozzarella und Sahne. Traditionell wurde Burrata in Asphodelusblätter eingewickelt, heute findet man sie meist in Salzlake verpackt. Der Social-Media-Trend um Burrata-Pasta entstand 2023 auf Plattformen wie Instagram und TikTok, wo Food-Blogger die spektakuläre Optik des aufgeschnittenen Käses filmten, dessen Inneres über die Pasta fließt. Diese visuelle Komponente machte das Gericht zum viralen Hit und brachte die italienische Käsespezialität einem weltweiten Publikum näher.

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