Quark-Hefezopf für Ostern: Dieses Rezept gelingt auch Anfängern garantiert
Aktualisiert am vor 5 Stunden
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Ostern steht vor der Tür, und mit ihm die Tradition, einen duftenden Hefezopf auf den Festtagstisch zu bringen. Der Quark-Hefezopf vereint die Leichtigkeit eines klassischen Hefeteigs mit der Saftigkeit, die Quark dem Gebäck verleiht. Diese Variante ist besonders anfängerfreundlich, denn der Quark macht den Teig geschmeidig und verzeihend. Selbst wenn die Knetzeit nicht perfekt eingehalten wird oder die Raumtemperatur nicht ideal ist, gelingt dieser Osterzopf zuverlässig. Die goldbraune Kruste, die weiche Krume und der dezente Geschmack machen ihn zum perfekten Begleiter für den Osterbrunch oder Kaffeetisch. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung werden auch Backanfänger einen prächtigen Hefezopf flechten können.
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Zutaten
Utensilien
Zubereitung
1. die hefe aktivieren
Erwärme die milch in einem kleinen topf auf etwa 37 grad celsius. Sie sollte lauwarm sein, nicht heiß, denn zu hohe temperaturen töten die hefepilze ab. Bröckele die frische hefe in eine kleine schüssel und gib einen teelöffel zucker sowie die lauwarme milch hinzu. Rühre alles gut um und lasse die mischung etwa 10 minuten stehen, bis sie schaumig wird. Dieser vorgang heißt aktivieren der hefe und zeigt dir, dass die hefe lebendig ist und der teig gut aufgehen wird.
2. den teig vorbereiten
Gib das mehl in eine große schüssel oder die schüssel deiner küchenmaschine. Füge den restlichen zucker, das salz, den vanillezucker und die abgeriebene zitronenschale hinzu. Vermische die trockenen zutaten kurz miteinander. Schmelze die butter in einem kleinen topf oder in der mikrowelle und lasse sie etwas abkühlen. Gib nun den quark, das ei, die geschmolzene butter und die hefemilch zu den trockenen zutaten.
3. den teig kneten
Knete alle zutaten zunächst mit einem löffel oder dem knethaken der küchenmaschine zu einem groben teig zusammen. Dann knete den teig etwa 8 bis 10 minuten kräftig durch, entweder mit der küchenmaschine oder mit den händen auf einer leicht bemehlten arbeitsfläche. Der teig sollte geschmeidig werden und sich vom schüsselrand lösen. Er darf noch leicht klebrig sein, das ist bei quarkteig normal. Falls er zu sehr klebt, gib esslöffelweise etwas mehr mehl hinzu.
4. die erste gehzeit
Forme den teig zu einer kugel und lege ihn zurück in die schüssel. Bedecke die schüssel mit einem sauberen geschirrtuch oder frischhaltefolie und stelle sie an einen warmen, zugfreien ort. Ideal ist eine temperatur zwischen 25 und 30 grad celsius. Lasse den teig etwa 60 minuten gehen, bis er sein volumen deutlich vergrößert hat. Diese ruhephase ist wichtig, damit die hefe den teig auflockert und das gebäck später luftig wird.
5. den teig teilen und formen
Nach der gehzeit nimmst du den teig aus der schüssel und knetest ihn auf der arbeitsfläche noch einmal kurz durch, um die luft herauszulassen. Teile den teig nun in drei gleich große portionen. Rolle jede portion mit den händen zu einem etwa 40 zentimeter langen strang. Achte darauf, dass die stränge gleichmäßig dick sind, damit der zopf später schön symmetrisch aussieht. Lege die drei stränge nebeneinander und drücke sie an einem ende zusammen.
6. den zopf flechten
Beginne nun mit dem flechten. Lege den rechten strang über den mittleren, dann den linken strang über den neuen mittleren. Wiederhole diesen vorgang abwechselnd, bis du am ende angekommen bist. Drücke auch das untere ende fest zusammen und stecke beide enden unter den zopf, damit er beim backen seine form behält. Lege den geflochtenen zopf vorsichtig auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech.
7. die zweite gehzeit
Bedecke den zopf locker mit einem geschirrtuch und lasse ihn weitere 30 minuten an einem warmen ort gehen. In dieser zeit wird er nochmals an volumen zunehmen und schön aufgehen. Heize währenddessen den backofen auf 180 grad celsius ober- und unterhitze vor.
8. den zopf backen
Verquirle das eigelb mit einem teelöffel wasser und bestreiche den zopf damit großzügig mit einem pinsel. Diese eistreiche sorgt für die typische goldbraune, glänzende kruste. Streue anschließend den hagelzucker über den zopf. Schiebe das backblech in den vorgeheizten ofen auf mittlerer schiene und backe den zopf etwa 35 minuten. Er sollte schön goldbraun sein und beim klopfen auf die unterseite hohl klingen. Falls die oberfläche zu dunkel wird, decke den zopf nach 20 minuten mit alufolie ab.
9. auskühlen lassen
Nimm den fertigen zopf aus dem ofen und lasse ihn auf einem kuchengitter vollständig auskühlen. Erst wenn er abgekühlt ist, entwickelt sich die richtige konsistenz und er lässt sich gut schneiden. Der duft, der sich in deiner küche verbreitet, wird alle anlocken.
Tipp vom Chefkoch
Wenn du keine frische hefe zur hand hast, kannst du auch trockenhefe verwenden. Nimm dann ein päckchen trockenhefe und mische es direkt unter die trockenen zutaten, ohne sie vorher zu aktivieren. Der teig lässt sich auch am vortag vorbereiten und über nacht im kühlschrank gehen lassen. Hole ihn dann etwa eine stunde vor dem flechten heraus, damit er wieder raumtemperatur annimmt. Für eine besonders festliche variante kannst du rosinen oder gehackte mandeln in den teig einarbeiten.
passende getränke zum osterzopf
Der quark-hefezopf harmoniert wunderbar mit einer tasse frisch gebrühtem kaffee oder einem milden schwarztee. Zum osterbrunch passt auch ein glas frisch gepresster orangensaft oder ein leichter früchtetee. Für kinder ist ein glas warme milch mit honig eine schöne ergänzung. Wer es etwas festlicher mag, kann auch einen süßen dessertwein oder einen perlwein reichen.
Zusätzliche Info
Der hefezopf hat eine lange tradition in der deutschen backkultur und wird besonders zu ostern gebacken. Seine geflochtene form symbolisiert verschiedene bedeutungen, von der dreifaltigkeit bis zur verbundenheit. Ursprünglich war das flechten von hefezöpfen eine kunst, die von generation zu generation weitergegeben wurde. Der zusatz von quark im teig ist eine moderne variation, die den zopf besonders saftig und lange frisch hält. In verschiedenen regionen deutschlands gibt es unterschiedliche varianten, manche mit rosinen, andere mit mandeln oder marzipan gefüllt. Der osterzopf ist nicht nur ein kulinarisches highlight, sondern auch ein symbol für das erwachen der natur und die freude über das osterfest.
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