Schnell gezaubert: Diesen Bratapfelkuchen lieben im Winter alle

Geschrieben von Annika· 5 Min. Lesezeit

Der winter bringt nicht nur kalte temperaturen und gemütliche abende am kamin, sondern auch die sehnsucht nach herzhaften, wärmenden desserts. Der bratapfelkuchen vereint das beste aus beiden welten: die klassische tradition gebackener äpfel mit der unwiderstehlichen textur eines saftigen kuchens. Dieses rezept ist ideal für alle, die wenig zeit haben, aber dennoch ihre gäste oder familie mit einem köstlichen dessert überraschen möchten. Die kombination aus zimt, vanille und karamellisierten äpfeln macht diesen kuchen zu einem wahren gaumenschmaus, der perfekt zu einer tasse heißem tee oder kaffee passt.

Was diesen kuchen besonders macht, ist seine einfachheit. Mit wenigen zutaten und ohne komplizierte techniken gelingt er auch backanfängern problemlos. Die äpfel werden direkt im teig mitgebacken, wodurch sie ihre saftigkeit behalten und dem kuchen eine herrliche fruchtigkeit verleihen. Der duft, der während des backens durch die küche zieht, erinnert an weihnachtsmärkte und gemütliche winterabende.

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facile

Zutaten

Personen+

Utensilien

Zubereitung

1. vorbereitung der form und des ofens

Heizt den backofen auf 180 grad celsius vor. Fettet eine springform mit einem durchmesser von 24 zentimetern gut mit butter ein und bestäubt sie leicht mit mehl. Dieser schritt verhindert, dass der kuchen später am boden kleben bleibt. Die form sollte wirklich gründlich eingefettet werden, besonders an den rändern.

2. zubereitung des teiges

Gebt das mehl, backpulver, zucker, vanillezucker, zimt und eine prise salz in eine große schüssel und vermischt alles gut miteinander. In einer separaten schüssel verquirlt ihr die eier mit dem öl und der milch, bis eine homogene flüssigkeit entsteht. Gießt nun die flüssigen zutaten zu den trockenen und rührt mit dem handrührgerät oder einem schneebesen alles zu einem glatten teig. Der teig sollte nicht zu lange gerührt werden, sonst wird der kuchen später zäh. Etwa zwei minuten rühren reicht völlig aus.

3. vorbereitung der äpfel

Schält die äpfel und entfernt das kerngehäuse. Schneidet sie in dünne scheiben oder kleine würfel, je nachdem, welche konsistenz ihr bevorzugt. Beträufelt die apfelstücke sofort mit zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Der zitronensaft gibt außerdem eine frische note und hebt den geschmack der äpfel hervor. Mischt etwa zwei drittel der äpfel vorsichtig unter den teig.

4. füllen der form

Gießt den teig mit den eingerührten äpfeln in die vorbereitete springform und streicht die oberfläche glatt. Verteilt die restlichen apfelstücke dekorativ auf der oberfläche des teiges. Drückt sie leicht an, damit sie während des backens nicht verrutschen. Streut den braunen zucker gleichmäßig über die äpfel und verteilt kleine butterflocken darauf. Dies sorgt für eine schöne karamellisierung während des backens.

5. backen des kuchens

Schiebt die form auf die mittlere schiene des vorgeheizten ofens und backt den kuchen etwa 45 minuten lang. Nach 30 minuten könnt ihr die oberfläche mit alufolie abdecken, falls sie zu dunkel wird. Der kuchen ist fertig, wenn ein holzstäbchen, das in die mitte gestochen wird, sauber wieder herauskommt. Die oberfläche sollte goldbraun sein und die äpfel leicht karamellisiert.

6. abkühlen und servieren

Lasst den kuchen in der form etwa 10 minuten abkühlen, bevor ihr den springformrand löst. So kann sich die struktur setzen und der kuchen bricht nicht auseinander. Serviert ihn lauwarm oder vollständig abgekühlt. Besonders lecker schmeckt er mit einer kugel vanilleeis oder einem klecks schlagsahne.

Tipp vom Chefkoch

Verwendet am besten säuerliche apfelsorten wie boskoop oder granny smith, da sie beim backen ihre form behalten und einen schönen kontrast zur süße des teiges bieten. Wer es besonders aromatisch mag, kann dem teig eine prise gemahlene nelken oder kardamom hinzufügen. Für eine nussige note könnt ihr 50 gramm gehackte mandeln oder walnüsse unter den teig mischen. Der kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am nächsten tag sogar noch besser, da die aromen Zeit hatten, sich zu entfalten. Bewahrt ihn in einer kuchendose bei zimmertemperatur auf.

passende getränke zum bratapfelkuchen

Zu diesem winterlichen dessert passen besonders gut heiße getränke, die die würzigen aromen des kuchens unterstreichen. Ein klassischer schwarzer tee mit einem schuss milch harmoniert wunderbar mit den zimtnoten. Auch ein chai latte mit seinen gewürzen wie kardamom, ingwer und nelken bildet eine perfekte ergänzung. Wer es lieber koffeinfrei mag, sollte einen apfelpunsch oder einen gewürzten früchtetee probieren. Für besondere anlässe empfiehlt sich ein glas heißer apfelwein oder glühwein, der die winterliche atmosphäre perfekt abrundet. Kinder freuen sich über eine heiße schokolade mit einem hauch zimt.

Zusätzliche Info

Der bratapfel hat in der deutschen küche eine lange tradition und ist seit jahrhunderten ein beliebtes winterdessert. Ursprünglich wurden äpfel im ofen gebacken, um sie haltbarer zu machen und auch in den kalten monaten vitaminreiche nahrung zu haben. Die kombination mit kuchen ist eine moderne interpretation dieses klassikers.

In vielen deutschen familien gehört der bratapfelkuchen zur adventszeit einfach dazu. Er vereint die gemütlichkeit der weihnachtszeit mit der praktischen zubereitung eines einfachen kuchens. Besonders in süddeutschland und österreich gibt es zahlreiche regionale varianten, die sich in der würzung und der art der zubereitung unterscheiden.

Äpfel sind im winter die perfekte obstsorte für backwaren, da sie regional verfügbar sind und durch das backen eine besondere süße entwickeln. Die karamellisierung der äpfel durch den zucker und die butter verleiht dem kuchen seine charakteristische note und macht ihn zu einem echten seelenwärmer an kalten tagen.

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