Mit dem Schneekusskuchen zaubern Sie im Winter pure Magie!

Geschrieben von Annika· 5 Min. Lesezeit

Der Schneekusskuchen erobert die Herzen aller Naschkatzen im Winter. Diese zauberhafte Kreation vereint knusprigen Boden, cremige Füllung und luftige Schokoküsse zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Ein Schneekuss, auch Schaumkuss genannt, besteht aus einer weichen Schaumzuckermasse auf Waffelboden, überzogen mit Schokolade. Dieser Kuchen ohne Backen überzeugt durch seine einfache Zubereitung und spektakuläre Optik. Perfekt für gemütliche Winterabende oder festliche Anlässe, wenn Sie Ihre Gäste beeindrucken möchten. Die Kombination aus verschiedenen Texturen macht jeden Bissen zu einem besonderen Moment. Lassen Sie sich von dieser magischen Winterkreation verzaubern und entdecken Sie, wie unkompliziert Backen sein kann.

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einfach

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Zutaten

Personen+

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Springform

Kleiden Sie den Boden Ihrer Springform mit Backpapier aus. Dieser Schritt erleichtert später das Lösen des Kuchens erheblich. Stellen Sie die Form beiseite, während Sie den Boden vorbereiten.

2. Keksboden herstellen

Geben Sie die Butterkekse in einen stabilen Gefrierbeutel und verschließen Sie ihn gut. Zerkleinern Sie die Kekse mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln. Durch das Zerkleinern im Beutel vermeiden Sie Unordnung in der Küche. Schmelzen Sie die Butter in einem Topf bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle. Vermischen Sie die Kekskrümel gründlich mit der geschmolzenen Butter, bis eine homogene Masse entsteht. Verteilen Sie diese Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Springform und drücken Sie sie mit einem Löffel oder den Händen fest an. Stellen Sie die Form für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit der Boden fest wird.

3. Schokoküsse vorbereiten

Nehmen Sie die Schokoküsse vorsichtig aus ihrer Verpackung. Entfernen Sie behutsam die Waffelböden von den Schokoküssen, indem Sie sie leicht drehen. Die Waffelböden können Sie separat als knusprige Beilage genießen oder für andere Rezepte aufbewahren. Schneiden Sie die Schaumküsse mit einem scharfen Messer in grobe Stücke. Ein leicht angefeuchtetes Messer verhindert, dass die Schokolade zu sehr klebt.

4. Sahne aufschlagen 

Gießen Sie die kalte Schlagsahne in eine saubere, gekühlte Rührschüssel. Kalte Utensilien helfen der Sahne, schneller steif zu werden. Fügen Sie das Sahnesteif, den Puderzucker und den Vanillezucker hinzu. Schlagen Sie die Sahne mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis sie steif ist. Dies dauert etwa 3 bis 4 Minuten. Die Sahne sollte feste Spitzen bilden und nicht mehr vom Schneebesen tropfen.

5. Schokoküsse unterheben

Heben Sie die vorbereiteten Schokokussstücke vorsichtig mit einem Teigschaber unter die steif geschlagene Sahne. Unterheben bedeutet, die Zutaten behutsam von unten nach oben zu vermischen, um Luft in der Masse zu erhalten. Arbeiten Sie dabei langsam und gefühlvoll, damit die Sahne ihre luftige Konsistenz behält. Die Schokoküsse sollten gleichmäßig in der Sahnemasse verteilt sein.

6. Kuchen zusammensetzen

Nehmen Sie die Springform mit dem gekühlten Keksboden aus dem Kühlschrank. Verteilen Sie die Schokokuss-Sahne-Mischung gleichmäßig auf dem Boden. Streichen Sie die Oberfläche mit einem Teigschaber glatt. Achten Sie darauf, dass die Masse bis zum Rand reicht und keine Luftblasen enthält.

7. Dekoration anbringen

Sieben Sie den Kakao durch ein feines Sieb über die gesamte Oberfläche des Kuchens. Das Sieben sorgt für eine gleichmäßige, feine Verteilung ohne Klumpen. Verteilen Sie anschließend die Schokoladenraspel dekorativ auf dem Kuchen. Sie können auch Muster oder Designs mit den Raspeln kreieren. Für einen winterlichen Effekt können Sie zusätzlich etwas Puderzucker aufstreuen, der an Schnee erinnert.

8. Kühlzeit einhalten

Stellen Sie den fertig dekorierten Kuchen für mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank. Diese Kühlzeit ist entscheidend, damit alle Schichten gut durchziehen und der Kuchen die perfekte Konsistenz erhält. Die Aromen verbinden sich während dieser Zeit optimal miteinander.

9. Servieren vorbereiten

Nehmen Sie den Kuchen etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Lösen Sie vorsichtig den Springformrand, indem Sie mit einem dünnen Messer zwischen Kuchen und Form fahren. Öffnen Sie die Springform und heben Sie den Ring ab. Schneiden Sie den Kuchen mit einem in heißes Wasser getauchten Messer in gleichmäßige Stücke. Das warme Messer gleitet leichter durch die Sahnemasse und sorgt für saubere Schnittkanten.

Tipp vom Chefkoch

Verwenden Sie hochwertige Schokoküsse für ein intensiveres Geschmackserlebnis. Je frischer die Schokoküsse, desto cremiger wird die Füllung. Wenn Sie den Kuchen am Vortag zubereiten, entfalten sich die Aromen noch besser. Für eine besondere Note können Sie einen Esslöffel Rum oder Amaretto unter die Sahne mischen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kekssorten für den Boden, etwa Schokoladenkekse oder Spekulatius für eine weihnachtliche Variante. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten, besonders die Sahne, gut gekühlt sind, bevor Sie mit der Zubereitung beginnen. So gelingt die Sahne perfekt steif.

Passende Getränke zum Schneekusskuchen

Zu diesem süßen Wintertraum passt hervorragend eine heiße Schokolade mit einem Hauch Zimt. Die Wärme des Getränks kontrastiert wunderbar mit der kühlen Cremigkeit des Kuchens. Alternativ empfiehlt sich ein Cappuccino oder Latte Macchiato, dessen milde Kaffeenote die Süße des Desserts ausbalanciert. Ein Latte Macchiato besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum in Schichten. Für Teeliebhaber eignet sich ein Chai-Tee mit seinen würzigen Noten perfekt. Kinder freuen sich über einen Kakao mit Marshmallows, der das Wintergefühl verstärkt. An festlichen Anlässen harmoniert auch ein süßer Dessertwein wie Moscato d’Asti mit diesem Kuchen.

Zusätzliche Info

Der Schneekusskuchen, auch als Kalter Hund mit Schokoküssen bekannt, ist eine moderne Interpretation klassischer deutscher Kuchentraditionen. Schokoküsse selbst haben in Deutschland eine lange Geschichte und wurden bereits im 19. Jahrhundert hergestellt. Ursprünglich nannte man sie Mohrenkopf oder Negerkuss, heute verwendet man die neutralen Bezeichnungen Schokokuss oder Schaumkuss. Die Kombination aus Keksboden und Sahne erinnert an den beliebten Kalten Hund, einen Kuchen ohne Backen, der in den 1950er Jahren populär wurde. Diese Kuchenart erfreut sich besonders in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit, da sie erfrischend und gleichzeitig reichhaltig ist. In vielen deutschen Familien gehört ein solcher Kuchen zur Winterzeit einfach dazu. Die einfache Zubereitung ohne Backofen macht ihn auch für Anfänger ideal. Besonders Kinder lieben diesen Kuchen wegen der Schokoküsse, die nostalgische Kindheitserinnerungen wecken.

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